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Osterrabatt!

Liebe Kundinnen, liebe Kunden,

Über die Osterfeiertage, d.h. von Karfreitag bis Ostermontag räumen wir auf jeden Kauf 10% Rabatt auf den Warenwert exkl. Versandkosten ein, der wie immer nach Abschluß des Kaufes von uns manuell eingebucht wird.

Wir wünschen Ihnen einen wunderbaren Frühling!
Ihr Team 1000art

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Neu eingetroffen

Liebe Kundinnen, liebe Kunden,

wir haben neue Ware erhalten, die wir nun nach und nach in den Shop einpflegen werden. Mit dabei sind auch zahlreiche Artikel, die ausverkauft waren und zum Teil schmerzlich von Ihnen vermißt wurden.

Vor allem bei den Edelsteinsträngen haben wir einige Neuheiten, z.B. bieten wir die Welo-Opale nun auch als ganze Stränge und nicht nur als einzelne Perlen an. Sehr beliebt sind momentan die kleinen, feinen, durch ihre Facettierung stark glänzenden Edelsteinstränge aus Granat, Pyrit, Lapis Lazuli, Turmalin und vielen anderen Steinarten. Und es sind auch wieder die Buttons in Granat und Regenbogenmondstein erhältlich.

Zudem warten neue Anhänger und Charms aus Metall von Ihnen entdeckt zu werden. Neben dem Schmuckzubehör haben wir auch viele neue Designs von kleinen Ohrstecker aus 925-Sterlingsilber erhalten.

Wir wünschen Ihnen einen wunderbaren Frühling!
Ihr Team 1000art

 

 

 

 

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Schmucktrends 2019

Hier kommt die gute Nachricht für alle Schmuckenthusiasten für 2019:

Ein „Zuviel“ gibt es dieses Jahr nicht, je mehr Schmuck getragen wird, umso besser!

Bei dem Halsschmuck sind mehrere gleichberechtigte Trends zu beobachten.  So wie auch schon 2018 ist immer noch das „Layering“ angesagt, also das Tragen mehrerer, meist feingliedriger Ketten in unterschiedlicher Länge. Zarte, filigrane Ketten und dazu passende Ohrstecker schmeicheln ihrer Trägerin und unterstützen ihre feminine, elegante Ausstrahlung, da sie zu mehreren getragen werden. Sie bilden  eine harmonische Gesamtkomposition, in welcher erst die Summe der Teile soviel mehr hermacht als das einzelne Schmuckstück.

Im krassen Gegenteil dazu stehen großgliedrige Ketten mit auffallenden Perlen, die den Betrachter quasi mit einem „Bääääm!“ anspringen und sofort den Blick auf sich ziehen. Die Statementketten sind also wieder am Start, oft auch als sehr lange Ketten. Schaut man auf die Laufstege, so können die Kettenglieder und Perlen den Designern gar nicht groß und auffallend genug sein.  Zum Anfertigen von extravaganten Hingucker-Ketten empfehle ich gerne die 20 mm Polarisperlen, da diese in einem breiten Farbspektrum erhältlich sind, durch ihr unwiderstehliches Schimmern überzeugen und vor allem sehr leicht sind, d.h. sie können gut als Basis für eine Kette verwendet werden. Aus dem gleichen Grund, also der Leichtigkeit des Materials, bieten sich auch Papierperlen an, noch dazu sind sie in vielen, ungewöhnlichen Designs erhältlich. Besonderer Beliebtheit erfreuen sich hier übrigens die „Weltkugeln„.

Im Gegensatz dazu sieht man auch wieder vermehrt Choker-Ketten, als wirklich sehr, sehr eng am Hals sitzende Ketten. Der Materialvielfalt und Kombinationsfreude unterschiedlichster Schmucksteine und Perlen sind hier keine Grenzen gesetzt, denn hier setzt sich sowohl der Trend großgliedrigen Schmuckzubehörs fort, man findet aber auch eher filigranere Modelle  und Halsreifen. Der Variantenreichtum setzt den Schmuckdesigner frei, wild  und unbekümmert mit Farben und Formen zu spielen. Eine tragende Rolle kommen auch verschiedenen Bändern wie Seide, Organza und Leder bei der Fertigung von Chokerketten zu. Bei uns finden Sie diverse Halsreifen, Bänder als auch knapp sitzende Silberketten.

Ein Revival feiern Charms, die wieder gerne an Ketten und Armbändern getragen werden, aber z.B. auch als schmückendes Element an Gürteln, Handtaschen und Uhren befestigt werden. Wir führen die kleinen Schmuckanhänger aus 925-Sterlingsilber oder aus Metall. Dazu finden Sie in unserem Sortiment auch die passenden Charmsträger und Karabinerhaken.

Besonderer Bedeutung kommen 2019 Ohrringe zu. Und auch hier liebt man es dieses Jahr groß und auffallend, gerne auch nur als einzelner Statement-Ohrring getragen. Hier gilt erst recht auf das Gewicht der verwendeten Perlen ein besonderes Augenmerk zu setzen; leichte Kunststoff- und Acrylperlen haben hier bei den XXL-Ohrringen die Nase vorn. Übrigens – ein solcher Ohrring darf – zumindest auf den internationalen Laufstegen – durchaus bis zur Schulter reichen. Besonders angesagt sind hierbei  geometrische Formen wie Quadrate, Rauten, Dreiecke und Spiralen.

Obwohl Creolen immer gehen und zu den absoluten Klassikern unter dem Ohrschmuck gehören, 2019 sind sie definitiv ein Must have. Über deren Revival kann man nur jubeln, denn hier lassen sich spielend mehrere Trends vereinen; filigrane Creolen beim Abrunden eines raffiniert-eleganten Layeringlooks, große, auffallende Creolen um Akzente zu setzen – und zu denen kann man noch wunderhübsche Baumler zum Wechseln anfertigen, z.B. aus Charms. Sie merken, welch schöne Spielwiese sich hier für kreative Köpfe auftut.  Wir werden in den nächsten Tagen in unserem Perlenwerkstatt-Blog hierzu ein DIY mit verschiedenen Inspirationen für Sie anbieten.

Neben Hals- und Ohrschmuck sind die Schmucktrends 2019 durch Armreifen geprägt, sowohl klassisch am Handgelenk als auch am Oberarm zu tragen. Auch hier gilt: Je wilder, je mehr, je unterschiedlicher, desto toller. Um Armreifen in der eigenen Werkstatt entstehen zu lassen bietet sich vor allem Memory-Draht an, gelayert wird hier automatisch.

Unabhängig von der Schmuckart stehen so wie auch 2018 immer noch Münzen, gerne mit antikem Touch, ganz oben auf der In-Liste. Neu ist der Trend zu Muscheln wie überhaupt zu „natural beads“ zu denen auch Zuchtperlen gehören.  Während in den vergangenen Jahren dem Rosegold ja besondere Bedeutung zukam, da es allen Hauttypen wunderbar schmeichelt, darf es nun mit dem auffälligeren, kontrastreichem Schmuck auch wieder vermehrt Silber sein. Wobei gerade das Layering die ehemals eiserne Regel: „Mische niemals Gold- mit Silberschmuck“ endgültig aus den Fugen kippt. Weiterer Trend bleibt klar die Farbe „Living Coral„, welche von der Firma Pantone als DIE Farbe des Jahres 2019 deklariert wurde.

2019 steht auf der einen Seite für groben, lauten, auffallenden, auf der anderen Seite für verspielten, femininen, zarten Schmuck; spannende Trends, bei denen wohl alle Schmuckfreunde ihre Nische finden und sich anregen lassen können ohne ihren eigenen Stil aufgeben zu müssen.

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Die Süßwasserperlen Zucht

Eine der häufigsten Fragen, die uns gestellt wird, lautet: „Sind die von Ihnen angebotenen Zuchtperlen echt?“.

Ja, Zuchtperlen   sind echt, denn sie unterscheiden sich von den sogenannten Naturperlen nur darin, dass auf Perlenfarmen Bedingungen geschaffen werden, die die Produktion von Perlen unterstützen. Genau wie Naturperlen wachsen die Zuchtperlen im Inneren einer Muschel, die Eigenschaften wie chemische Zusammensetzung, Härte und Optik sind identisch. Zuchtperlen können sowohl im Süßwasser (Seen, Flüsse) als auch im Salzwasser gezüchtet werden.

Die Süßwasserperlen unterschieden sich von den Salzwasserperlen auch darin, dass es sich bei den Süßwasserperlen um kernlose Perlen handelt, d.h. den Muscheln wird von den Züchtern ein Transplantat eingebracht, in welchem pro Schale bis zu 25 Perlen heranreifen, d.h. eine einzige Muschel kann bis zu 50 Perlen produzieren. Da den Süßwassermuscheln kein Nukleus eingesetzt wird, sondern Teile einer anderen Muschel implantiert wird, sind die Süßwasserperlen fast nie kreisrund, sondern meist barockförmig. Die Zucht von Süßwasserperlen ist bei weitem einfacher, da die Mortalität der Muscheln viel geringer ist und die Umweltbedingungen einfacher zu kontrollieren sind wie auf offener See. Trotzdem braucht es einiges an Erfahrung, z.B. brauchen einige Perlen zum Gedeihen Temperaturschwankungen, denen die Perlenfarmer gerecht werden, indem sie die Körbe mit den Austern tiefer absenken oder wieder anheben.

Der Prozeß des Perlenwachstums dauert von ca. 2 bis zu 6 Jahren, bis die Perlen auf den künstlich angelegten Muschelbänken geerntet werden können. Bei Salzwasserzuchtperlen, die meist in der Salzwasserauster gezüchtet werden, kann oft nur eine Perle pro Zyklus heranreifen, was auch die enormen Preisunterschiede erklärt. Bekannt sind die Salzwasserperlen als die charakterisch dunklen Tahiti-Perlen, als Akoya- und Südseeperlen.

Schon im 5. Jahrhundert wurden in China kleine Buddhafiguren in Süßwassermuscheln eingebracht, um sie mit Perlmutt überziehen zu lassen. Der berühmte Naturforscher Carl von Linne hat nach seinen Versuchen mittels einem Kern aus Draht und Gips sogar ein Patent zur Perlenzucht verkauft, welches jedoch in Vergessenheit geriet. Die ersten runden Salzwasser-Perlen wurden schließlich in Japan um 1920 gezüchtet, zu einem Zeitpunkt, an welchem die kostbaren Naturperlen nur noch sehr vereinzelt gefunden wurden. Seitdem hat sich der Perlenmarkt revolutioniert und die Perle wurde zur einer gefertigten Handelsware, deren Produktion allerdings immer noch mit den Unwägbarkeiten des Naturprozesses behaftet ist und bei welchem die  Perlenzüchtern mit Problemen wie Algenpest, Temperaturschwankungen, Umweltverschmutzung und Naturkatastrophen wie Überschwemmungen und Taifune zu kämpfen haben.

Zu Beginn der Süßwasserperlenzucht kamen die meisten Perlen aus dem größten See Japans, dem Biwa-See. Die Biwa Perlen waren bekannt und geschätzt aufgrund ihrer überragender Qualität wie wunderschönem Lüster, glatten Oberfläche mit nur wenigen Wachstumsmerkmalen sowie sehr schönen, reichhaltigen natürlichen Färbungen. Aufgrund zunehmender Umweltverschmutzung durch weitere Industrieansiedlungen und Zersiedlung rund um den See kam die Perlenproduktion zum vollständigen Erliegen, da der Süßwassermuschelbestand nicht erhalten werden konnte. Muscheln sind Filtrierer und auf sehr sauberes Gewässer angewiesen, es reicht bereits eine vergleichsweise geringe Belastung der Gewässerqualität, um die Muscheln absterben zu lassen.

Die meisten Perlen kommen heutzutage aus chinesischen Perlenfarmen. Dort beginnt der Herstellungsprozeß zunächst mit der Zucht von Austern, nur  wenige Perlenfarmer sammeln noch wilde Austern ein. Hierfür werden Austernlarven herangezogen, die kleinen Austern brauchen ca. 1 bis 2 Jahre, bevor sie zur Zucht von Perlen verwendet werden können. Während man ursprünglich davon ausging, dass sich Naturperlen z.B. durch das Eindringen eines Fremdkörpers wie bspw. eines Sandkorns und dessen Ummantelung mit Perlmutt herausbilden, so wurde der Ansatz aus heutiger wissenschaftlicher Sicht verworfen. Vielmehr gelangen sogenannte muscheleigene Epithelzellen bspw. durch Parasiten in das tiefe Mantelgewebe der Muschel, bilden dort eine Zyste, an welcher sich Calciumcarbonat schichtweise ablagert und so eine Perle bildet. Daher wird den Austern  in einem chirurgischen Eingriff Mantelgewebe einer anderen Auster implantiert, welches mit Perlmutt umhüllt wird, während sich das Mantelgewebe mit der Zeit vollständig auflöst, d.h. die fertige Perle besteht komplett aus Perlmutt. Die Austern brauchen eine Weile, um sich von dem Eingriff zu erholen, bei den Süßwassermuscheln sterben trotzdem nur wenige ab, während bei den Salzwasseraustern schon hier ein Verlust von 30% der Austern zu beklagen ist. Die Süßwassermuscheln werden in Käfige oder Netze gebracht, so dass die Perle in Ruhe heranreifen können. Bedingt durch das kernfreie Wachstum der Süßwasserperlen entstehen zahlreiche Formen. Süßwasserperlen sind recht robust, d.h. sie splittern nicht so leicht ab und neigen auch nicht zu Trage- und sonstigen Gebrauchsspuren.

 

 

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Schmuckdesign – Anfangsausstattung

Was wird benötigt, um Schmuck herzustellen, sprich welches Werkzeug und welches Schmuckzubehör lohnen sich in der Erstanschaffung? Auf welches Werkzeug kann ein Anfänger auch verzichten?

Die gute Nachricht: Es bedarf sehr wenig Werkzeug und Material, um wunderschöne Schmuckstücke nach eigenem Geschmack fertigen zu können. Ich werde Ihnen hier aus unserem Sortiment einiges vorstellen, Funktion und Anwendung erläutern. Am Schluß des Leitfadens finden Sie nochmal alle Werkzeuge und Basics des Schmuckzubehörs übersichtlich aufgezählt und entsprechend verlinkt, so dass Sie sich schnell und effektiv Ihr persönliches „Schmuck Starter Kit“ zusammenstellen können.

Wer einmalig beispielsweise eine Kette fertigen möchte, benötigt kein spezielles Werkzeug, sofern sich im Haushalt schon eine kleine Zange befindet. Sollte dies nicht der Fall sein, so ist der Erwerb einer oder sogar zwei Flachzangen ratsam. In erster Linie finden sie Verwendung, um damit Quetschperlen oder Crimps an einem Verschluß zu fixieren oder um damit Biegeringe zu öffnen und zu schließen. Biegeringe werden ja nicht aufgebogen, da sonst bei dem recht weichen Silber Bruchgefahr besteht, sondern vorsichtig gegenläufig aufgedrückt, daher sind zwei dieser feinen Zangen sehr hilfreich. Die im Schmuckbereich angebotenen Zangen haben  keine Rillen auf ihren Backen, um unschöne Abdrücke auf den Quetschperlen zu vermeiden.

Um das Auffädelmaterial zurecht zu schneiden, kann entweder eine einfache Haushaltsschere oder, bei häufigem Gebrauch von Stahlseide oder Schmuckdraht, ein Seitenschneider verwendet werden. Je dicker das Fädelmaterial ist, umso eher wird einen Seitenschneider benötigt, so braucht man ihn z.B., wenn man mit Memory Wire Armbänder anfertigen möchte. Zieht man Perlen nur auf Schnüre auf, so stellt ein Seitenschneider eine unnötige Ausgabe dar.

Für das Biegen von Ösen ist dagegen eine Rundzange unentbehrlich; Ösen braucht man vor allem zur Herstellung von Ohrringen oder bei der Fertigung von Halsketten und Armbänder. In unserer „Perlenwerkstatt“ finden Sie eine Anleitung zum Biegen von Ösen, hierzu ist ein klein wenig Übung erforderlich. Sollen z.B. Nietstifte bei der Fertigung von Ohrringen gebogen werden, so rate ich Anfängern hier dringend entweder günstige, versilberte Nietstifte aus Kupfer oder solche aus Silber zu verwenden, die deutlich weicher und damit einfacher zu biegen sind als solche aus Metall, die eher starr und widerspenstig und damit schwierig zu biegen sind.

Die spezielle Crimpzange faltet Crimps zweimal und hält sie damit klein und kompakt, vor allem, wenn man sie noch unter Kaschierperlen verstecken möchte, ist deren Anwendung empfehlenswert, aber schon eher etwas für die Schmuckprofis unter Ihnen. Ein Anfänger kann getrost auf sie verzichten.

Spezieller Schmuckkleber ist ein feine Sache, aber es kann in allen Fällen auf Sekundenkleber, Zwei-Komponetenkleber oder durchsichtigen Nagellack zurückgegriffen werden, so dass hier keine speziellen Anschaffungen notwendig sind.

Wer mit der schönen und kreativen Beschäftigung des Schmuckdesignes anfangen möchte, braucht ein Medium, auf welches die Perlen aufgefädelt werden können und an welches man leicht einen sicher schließenden Verschluss anbringen kann. Stahlseide oder Juwelierdraht ist hier das Mittel der Wahl. Es handelt sich dabei um Kunststoff ummantelten Draht, der einfach zu handeln ist und den es je nach verarbeiteter Litzenanzahl in unterschiedlich Qualität und verschiedenen Farbstellungen gibt. Das Prinzip um einen Verschluß anzubringen ist kinderleicht zu erlernen, unabhängig davon, welche Art von Verschluß gewählt wird. Eine Beschreibung der Technik finden Sie in unserer Perlenwerkstatt.

Bei den Verschlüssen kann unter Klassikern wie Karabinerhaken und Federringen gewählt werden, die allerdings meist sehr klein und daher ein wenig schwierig zu bedienen sind, dafür aber sicher halten. Ergänzt werden diese Formen von Magnetverschlüssen, Knebelverschlüssen und S-Haken. Bei uns finden Sie eine reichhaltige Auswahl, sowohl was Material, Formen als auch Farbe angeht.

Um den Verschluss anzubringen benötigen Sie in jedem Fall Quetschperlen oder Crimps, diese gibt es sowohl aus Sterlingsilber als auch aus Metall. Wenn man ehrlich ist, so stehen die günstigen Metall-Quetschperlen funktionell denen aus echtem Silber in nichts nach. Allerdings – sollten Sie in Erwägung ziehen, Ihre Schmuckkreationen irgendwann zu verkaufen, so ist ein Prägestempel „925“ für Sterlingsilber, welcher sich bspw. auf unseren Silber-Karabinern befindet,  laut Gesetzgebung die Garantie dafür, dass ALLE verwendeten Metallperlen des Schmuckstückes auch aus 925-Sterlingsilber bestehen.  Gleiches gilt analog für Ohrschmuck, denn auch einige der Silberhaken sind gepunzt, so dass man Head Pins aus Silber verwenden sollte. Designen Sie Halsketten, Armbänder und Ohrringe nur für sich, so können Sie es natürlich halten, wie Sie möchten.

Sehr nützlich ist zudem noch ein Perlensortierbrett, das ist ein beflocktes Plastikteil mit Rillen, welches ermöglicht bspw. die Reihenfolge von Perlen innerhalb einer Kette versuchsweise anzuordnen, um deren Aussehen und Zusammenwirken zu beurteilen. Der Vorteil liegt auf der Hand, das Design kann schnell wieder verworfen und verändert werden ohne jedesmal die Perlen neu auffädeln zu müssen, außerdem hilft es abzuschätzen, wie lange die Kette gefädelt werden muss.

Hier nochmal eine Zusammenfassung, der Werkzeuge und des erforderlichen Schmuckzubehörs:

Flachzange  – Quetschen von Crimps und Öffnen / Schließen Biegeringen

Rundzange – Biegen von Ösen

Seitenschneider – Schneiden von Draht und Nietstiften

Juwelierdraht / Stahlseide – Medium zum Auffädeln

Perlensortierbrett

Quetschperlen / Crimps  – zum Anbringen von Verschlüssen

gängige Verschlüsse, wie Karabinerhaken, Federringe, Magnetverschluß, Knebel und S-Haken – bei manchen benötigen Sie noch Binderinge, an welchen der Karabiner oder Federring eingehakt werden kann

Nietstifte

Ohrhaken

 

 

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„Living Coral“ – die Farbe des Jahres 2019

Am Jahresende wird vom Pantone Farbinstitut, Anbieter von professionellen Farbstandards, eine Farbe bekannt gegeben, die für das kommende Jahr verschiedene Sparten der Inneneinrichtung, Herren- vor allem aber der Damenmode, Kosmetik, Produktdesign beeinflussen und daher natürlich auch in der Schmuckbranche Berücksichtigung finden wird. Die jeweilige
Bekanntgabe wird immer mit großem Interesse und einem entsprechendem Maß an Spannung in den jeweiligen Branchen erwartet.

Die Trendeinschätzung beruht auf den Beobachtungen des laufenden Jahres, wegweisend hierfür sind natürlich die Modeschauen in den großen Metropolen im Frühjahr und Herbst, aber auch andere visuellen Einflüsse in Kunst und Film sowie propagierten Lifestyles in Social Media Plattformen und Design finden Eingang in die Entscheidung des Farbinstituts.

Für 2019 fiel die Wahl auf Living Coral, die Farbe wird als „ein anregendes und lebensbejahendes Orange mit goldenem Unterton“ beschrieben und findet damit, wie so oft, sein Vorbild in den Schätzen der Natur. Pantone begründet

seine Wahl unter anderem auch mit der Assoziation von Korallenriffen als Lebensraum, welcher für deren Bewohner zugleich Schutz und Nahrung sowie Wärme bietet. Die warme, harmonische Farbe soll dafür sorgen, dass wir mit Optimismus, Elan und Freude den Anforderungen in Job und Alltag in einer sich rasch verändernden, im Fluss befindenden Umwelt meistern. 

Meeresschützer, wie z.B. Richard Vevers von The Ocean Agency, einem kreativen gemeinnützigen Verein, der sich dem Schutz der Ozean verschrieben hat, erhoffen sich durch die Wahl der Farbe sowohl eine höhere Wertschätzung des ozeanen Lebenraums als auch ein steigendes Bewußtsein für die weltweit rasch voranschreitende Zerstörung der Meeresriffe.

Wie kann nun die Umsetzung von „Living Coral“ beim Schmuckdesign, bei der Wahl der Schmuck-Accessoires aussehen?

Für das Schmuckdesign bietet sich wie immer an, die Farbe entweder wieder aufzunehmen oder durch geschickte Wahl ergänzender Farben Akzente oder Kontrapunkte zu setzen. Um die Farbe wieder aufzunehmen ist hier nichts besser geeignet als die von uns angebotene Schaumkoralle, die zweifelsohne die Farbe direkt widerspiegelt. Das Schöne ist ja, dass der warme rot-orange Ton jedem Hauttyp schmeichelt und daher gleichermaßen vom dunklen Herbsttyp als auch von einem zarten, blonden Frühlingstyp getragen werden kann.

Was natürlich immer geht, ist das Setzen von Akzenten mit den Nichtfarben Weiß und Schwarz, gerade in Kombination mit der Schaumkoralle bieten sich hierfür gut Lavaperlen oder schwarz gefärbte Achat– und Onyxperlen an. Neben den weißen Korallenperlen empfiehlt sich auch die Verwendung von Zuchtperlen, gerade die Mischung unterschiedlicher, fein abgestimmter Edelsteine, Perlen und Schmuckzubehör macht oft erst ein interessantes Schmuckdesign aus. 

Wer klassische Kombinationen im Schmuckdesign präferiert, ist gut beraten zu vergoldetem Silber beim Schmuckzubehör zu greifen, um Hingucker und Glanzpunkte zu erzeugen. Mit Goldfoil-Glasperlen und den großen, gold lackierten Holzperlen kann das typisch klassische Design zu einem modern-innovativen Ansatz aufgebrochen werden. Wem Schwarz-Weiß zu kontrastreich, zu hart für das warme „Living Coral“ ist, erzielt mit der Verwendung von warmen Naturtönen im Schmuckdesign sehr schöne Ergebnisse. Hierfür empfehlen wir wiederum gerne eingefärbte Zuchtperlen oder die wunderbaren Achatstränge im Ethnostil. Auch bei den Perlmuttsträngen finden sich warme Natürtöne wie Braun, Beige und Oliv, die eine wunderbare Ergänzung und Unterstützung für das lebendige Korallrot darstellen.

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Aktueller Schmucktrend: Das Freundschaftsarmband

Neu ist die Idee nicht, es gab sie schon einmal, die Freundschaftsarmbänder. Bestens geeignet, um den Status „best friends forever“ mit seiner damaligen Busenfreundin auch nach außen zu zelebrieren und darüber hinaus immer ein beliebtes kleines Mitbringsel – oder auch ganz ohne emotionale Überladung, einfach nur, weil sie lustig-bunt und cool auf gebräunter Haut vom Sommer kündeten. Deswegen werden die Bänder heute auch eher unter Boho-Style und Hippieschmuck geführt, was mir persönlich auch besser gefällt.

Meist konnte man die quietschbunten Bändchen aus Baumwollgarnen an mobilen Straßenständen, auf dem Flohmarkt oder am Urlaubsstrand kaufen oder sie wurden gleich selbst mit Hilfe von bunten Perlen in der ansonsten als spießig verpönten Makrameetechnik oder am Webrahmen hergestellt. Nachdem sie am Handgelenk erstmal verknotet waren, sollte man warten, bis die Bänder, strapaziert vom Leben, wieder von alleine abfielen, weil dies angeblich Glück bringen würde.

Nach den schweren Modularmbändern und Silikonarmbändern liegen nun die Freundschaftsarmbänder voll im Trend. Gemeint sind nun allerdings nicht nur die hübschen Stoffbändchen, sondern alle sehr dünnen, filigranen Armbänder, die nach dem weiteren Schmucktrend des „Layerings“, also dem Tragen mehrere Ketten und Armbänder gleichzeitig, einzeln oder eben auch im Rudel getragen werden können.

Aus unserem Sortiment bieten sich zur Herstellung dieser Armbänder ganz besonders die facettierten Glasrondelle und die facettierten Edelsteinperlen an, die nicht nur winzig sind, sondern durch den Schliff hübsch funkeln. Verwendung können auch Korallebuttons und feine Silberperlen finden. Als Verschluss eignen sich insbesondere Federringe, Karabinerhaken oder kleine Knebelverschlüsse, die wir gerade bei Armbändern besonders präferieren, da sie zum einem gut schließen, zum anderen aber auch ohne Hilfe schnell an- und ausgezogen werden können. Bei Federringen und Karabinern kann das schon ein ganz schönes Gefummel geben, aber auch diese Verschlüsse lassen sich gut alleine schließen, wenn man mit einem Klebestreifen den Bindering am Armgelenk fixiert, so dass dieser beim Versuch, den Verschluss einzuhaken, nicht ständig wegrutscht.

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Neu eingetroffen im Dezember

 

Neu eingetroffen sind bei uns weitere Stränge unterschiedlicher, facettierter, winziger Edelsteine, die sich zu sehr feinem, femininen Schmuck verarbeiten lassen und die daher perfekt für den Layering-Trend geeignet sind. Unter Layering oder auch Stacking von Fingerringen versteht man das mehrfache Tragen sehr dünner Ketten oder Ringe, Halsschmuck wird hierbei in unterschiedlichen Längen getragen. Besonders hübsch sieht es aus, wenn mehrere filigrane Ketten gemixt werden und keine dabei der anderen Halskette die Show stiehlt, um ein stimmiges Bild zu erzeugen. Dieser eher minimalistische Ansatz erzeugt dennoch viel Wirkung.

 

 

Unter den neu eingetroffenen Edelsteinsträngen befinden sich unter anderem Stränge mit Pyrit, Peridot, Turmalin, Amazonit, Granat, Aquamarin, Sonnenschein und Rauchquarz. Mit nur 2 mm Durchmesser sind die Perlen wirklich winzig, daher ist es umso verwunderlicher, wie hübsch die facettierten Flächen funkeln. Aufziehen lassen sie sich auf sehr dünnen Juwelierdraht oder Perlseide.

Außerdem haben wir auch neue facettierte Glasrondelle, die sich gut mit den neuen Steinperlen kombinieren lassen, da sie ebenfalls nur einen Durchmesser von 3 mm aufweisen. Hier haben Sie nun die Wahl zwischen 30 meist transparenten, aber auch einigen opaken Farbtönen. Die Perlen eignen sich gleichermaßen, um zarte Armbänder und Ketten zu fertigen als auch die klassische Funktion von Spacern zu erfüllen, d.h. den Raum zwischen größeren Perlen zu füllen. Da auch die Glasrondelle facettiert sind, blitzen sie sehr hübsch zwischen anderen Perlen hervor.

Noch nicht erhältlich, aber schon in den Startlöchern stehen Silberperlen, einige neue Splitterketten aus Edelstein, neue Perlenbücher sowie zahlreiche Mixe unserer beliebten Zuchtperlen. Die neuen Produkte werden in den nächsten Tag Stück um Stück im Shop auftauchen und wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Entdecken.

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Osterhasi? Nein – Nikolausi! 10% Rabatt am Nikolaustag

Liebe Kundinnen, liebe Kunden,

als etwas älteres Semester erinnere ich mich noch gut an die Adventszeit in der ersten und zweiten Grundschulklasse. Jeden Morgen entzündete unsere Lehrerin Fräulein Günther eine Kerze auf ihrem Pult und wir sangen Weihnachtslieder. Danach durfte abwechselnd ein Kind den Klassen-Adventskalender öffnen, in dem sich eine kleine, süße Überraschung befand. Begleitet wurde dies natürlich durch das Vorlesen der biblischen Weihnachtsgeschichte und dem Malen zahlreicher Bilder rund um die Geschichte Christi Geburt.

Ein weiterer Höhepunkt war das gemeinsame Plätzchen-Backen in der Schulküche, so im Nachhinein bewundere ich die Nerven der Lehrerin ungemein. Durch das intensive Zelebrieren der Adventszeit in der Schule und die Vorbereitungen zuhause wurde die Weihnachtszeit und das Weihnachtsfest wirklich zu etwas Besonderem: eine schöne, fröhliche, unbeschwerte Zeit voller kindlicher Vorfreude. Natürlich kam dabei auch dem Nikolaustag eine besondere Bedeutung bei. Verheißungsvoll sangen wir am Vortag:

Laßt uns froh und munter sein
und uns recht von Herzen freun!
Lustig, lustig, traleralera!
Bald ist Nik’lausabend da,
Bald ist Nik’lausabend da!

Heute erleben wir in unseren eigenen Kindern wieder die Freude dieser besonderen Zeit im Jahr.

Auch wir möchten Ihnen gerne eine kleine Freude zum Nikolaus bereiten und räumen auf jeden Einkauf 10% der Bestellsumme (exkl. Versandkosten) ein. Wir werden den Rabatt manuell nach Eingang Ihrer Bestellung abziehen und Ihnen eine um den Rabatt reduzierte Rechnung zusenden.

Eine schöne fröhliche Adventszeit wünscht Ihnen

Ihr 1000art-Team

Klaus Weißenberg              Sabine Schrödl

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Kleine Kostbarkeiten – Welo Opale bei 1000art

Bei Opalen denkt man eigentlich zuerst an den australischen Edelstein, denn die äthiopische Varietät des Steins, der Welo-Opal,  ist noch nicht lange bekannt und wird auch erst seit 2011 kommerziell abgebaut und verwertet. Nur ca. 5% der gehandelten Opale stammen momentan aus Afrika. Obgleich der Abbau von ca. 10 kg im Jahre 2008 schon auf ein paar Tonnen 2011 anstieg, kann längst nicht alles geförderte Material auch zur Verwertung im Schmuckbereich genutzt werden. Der Name Welo-Opal begründet sich durch die Region in Äthiopien, an welcher die Steine gefunden und nun gefördert werden.

Dabei stellt er eine wunderbare Bereicherung unter den Schmucksteinen dar, denn er überzeugt durch seine funkelnde Reflexe, die durch seine Transluzenz hervorgerufen werden, d.h. der Stein ist lichtdurchlässig, aber nicht durchsichtig; fällt Licht auf ihn, so bricht es sich in wunderschöne, funkelnde Farbreflexe. Welo Opale sind oft recht hell, sie schimmern in gelb, orange, grün und blau. Werden die Steine bewegt, so entfacht sich ein wahres Farbfeuerwerk. Größere Steine, die sich als Schmuckstein für einen Ring oder Ohrringe anbieten, erzielen daher auch Spitzenpreise.

Entgegen anfangs gehegter Bedenken ist er nicht weniger widerstandsfähig als australische oder mexikanische Opale und kann daher als Schmuckstein Verwendung finden, wobei auch er wärmeempfindlich ist. Äthiopische Opale sind hydrophan, sie binden also Wasser an sich und verändern oft ihre Farbe und ihren Glanz, wenn sie Wasser ausgesetzt sind,  sie werden leuchtender, durchscheinender. Deshalb raten manche Mineralogen zur Aufbewahrung von Opalen und Opalschmuck unter Wasser, andere raten hiervon wieder ab, da sie stetig auftretende Spannungen befürchten, die das Austrocknen und „Wiederbeleben“ der Steine mit Wasser verursachen könnten. Bei den von uns angebotenen Rondellen beobachten wir keine negativen Auswirkungen, wenn diese bei normalem Gebrauch mit Wasser (also beim Händewaschen, Duschen) in Berührung kommen; im Gegenteil, es scheint sie farblich eher wieder aufzuladen.

Wir bieten Welo Opale als kleine Perlen in Rondellform an. Sie haben einen Durchmesser zwischen 3 und 5 mm. Es sind kleine Bruchstücke, die bei der Förderung gefunden werden, denn große Steine, die man zu mehrkarätigen Schmucksteinen verarbeiten kann sind sehr selten und entsprechend kostspielig. Nichtsdestotrotz stehen die kleinen Verwandten kaum nach, was Farbenspiel und Schimmern angeht – ihr spezielles Funkeln, das unvergleichliche Farbspiel mit dem eigenen Namen „Opaleszenz“  begeistert auch bei diesen kleinen Schönheiten.

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