Spacer aus Silber: unverzichtbares Schmuckzubehör

von Sabine Schrödl am 14. Februar 2014

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Als Spacer bezeichnet man kleine Perlen, welche oft zwischen größere Perlen gefädelt werden. Dadurch vergrößert sich der Abstand, was positive Effekte nach sich zieht: 1.  Liegt z.B. ein Strang mit Zuchtperlen vor, der eine Länge von 38 cm hat, wird dieser durch das Einfädeln der kleinen Silberperlen verlängert. 2. Durch den Abstand der Perlen zueinander kommt jede für sich auch besser zur Geltung. Vorallem bei Edelsteinperlen lassen sich dadurch schöne Ergebnisse erzielen 3. Die Gesamtkomposition des Schmuckdesigns wirkt luftiger und weniger gepresst; durch den Einsatz der Silberspacer sind weitere Gestaltungsräume gegeben.

Es bleibt dabei dem eigenem Geschmack überlassen, ob man Perle-Spacer-Perle-Spacer fädelt oder seine Schmuckkomposition etwas wilder und weniger symmetrisch anlegt.

Doch nicht nur als gestaltende Elemente innerhalb einer Kette sind die Zwischenperlen unersetzlich, sondern auch die Kettenverschlüsse lassen sich damit edler gestalten und sind in manchen Fällen, wenn man z.B. einen Karabiner als Kettenverschluß wählt, auch funktionell. Verwendet man z.B. Perlen ab einem Durchmesser von 14 mm kann es schon etwas fusselig werden an den kleinen Haken des Karabiners zu kommen, wenn im direkten Anschluß an die großen Perlen gefädelt wurden. Deshalb ist es eine weitaus elegantere und optisch auf jeden Fall ansprechendere Lösung, wenn nach dem eigentlichen Verschluß noch kleine Silberkugeln oder Scheiben gefädelt werden. Auch hierdurch gewinnt die Kette wiederum an Länge.

Doch auch beim Basteln von Ohrringen leisten die Spacerperlen gute Dienste. Oft sind schon die Ohrhaken, an welche man die eigentliche Ohrringe einhängen möchte, mit Spacer verziert. Besonders stimmig wirkt es natürlich, wenn man diese wieder im eigenem Schmuckdesign aufnimmt. Häufig sind hier Blümchen aus Sterlingsilber, welche auch Daisy genannt werden, zu finden.

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