Silber

von Klaus Weissenberg am 5. November 2012

In den letzten Jahren ist der Silberpreis zum Teil rasant angestiegen, sehr zum Leidwesen der Schmuckdesigner. Wer wertbeständige, edle Schmuckstücke schaffen möchte, ist sicher nach wie vor mit Schmuckzubehör aus 925-Sterlingsilber gut beraten. Um preisgünstige Alternativen zu schaffen, bieten wir jedoch auch Schmuckzubehör aus nickelfreiem Metall an. Eine bei weitem günstigere Alternative stellen zum Beispiel versilberte Kupferperlen dar. Wir werden in den nächsten Tagen unser Angebot dahingehend kräftig erweitern.

Silber wurde bereits 5 Jahrtausende vor Christus verarbeitet und erfreut sich bis heute im Schmuckbereich großer Beliebtheit, da dies Edelmetall um einiges günstiger als Gold ist. Silber existiert fast auf der ganzen Welt, auch in Deutschland wurde es früher in Silberminen abgebaut, wobei die wichtigsten Silbervorkommen in Sü damerika (Peru, Bolivien) und Nordamerika (Mexiko, den USA und Kanada), aber auch in  China liegen. Laut verschiedener Studien renommierter Wirtschaftsforschungs-intsitute reichen die Silberressourcen noch 20 bis 25 Jahre aus, wobei Silber häufig recycelt wird, so dass natürliche Vorkommen dadurch geschont werden.

Aufgrund einiger spezifischer Eigenschaften von Silber wie beispielsweise sehr große elektrische und thermische Leitfähigkeit spielt Silber vor allem in der Industrie eine wichtige Rolle. Der Silberverbrauch im Schmuckbereich macht nur ca. 30% der gesamten Verwendung aus. Silber findet sich in zahlreichen Produkten wieder, z.B. als Silbermembrane in TV-Geräten, Telefonapparaten, Mikrowellenherden, Kinderspielzeug, Computer-Tastaturen, selbst für normale Lichtschalter wird Silber verwendet. Aus ökologischen und gesundheitlichen Gründen werden Lithium-Ionen-Batterien in Handys und Laptops durch Silber-Oxid-Batterien ersetzt, in den bekannten Knopfbatterien ist ebenfalls Silber enthalten. Um die Beschichtung von DVDs und CDs herzustellen benötigt man Silber, es wird verstärkt silberhaltiges Lötmittel eingesetzt und auch antimikrobiellen Ausrüstung wird nicht selten durch den Einsatz von Silber erreicht. Und das waren nur einige wenige Beispiele für den Einsatz des Edelmetalls.

Das sich verknappende Angebot an Silber trifft auf eine immer größere Nachfrage, was auch den zum Teil rasanten Preisanstieg des Edelmetalls erklärt, der die letzten 3 bis 5 Jahre zu beobachten war.

Insofern ist die Entscheidung für Schmuckzubehör aus Sterlingsilber aus Aspekten der Wertanlage sicher keine falsche Entscheidung, zumal Silber neben Edelsteinen und Gold zu den wichtigsten Rohstoffen bei der Schmuckherstellung zählt. Sterlingsilber ist eine Legierung aus 92,5 % reinem Silber und 7,5 % anderen Metallen, normalerweise Kupfer. Der Feingehalt beträgt also 925/1000.

Vorheriger Beitrag:

Nächster Beitrag: