Materialkunde: Binde- oder Biegeringe?

von Sabine Schrödl am 3. März 2014

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Binde- oder auch Biegeringe gehören zum unverzichtbaren Grundausstattung beim Schmuckzubehör. Man benötigt sie z.B. zur Befestigung von Verschlüssen oder um Schmuckteile ( z.B. Ohrhaken und Anhänger) miteinander zu verbinden.

Biegeringe sind offen, d.h. man kann sie aufbiegen, um z.B. zwei Schmuckelemente miteinander zu verbinden oder mehrere Ösen aufzunehmen. Wenn man Biegeringe öffnet oder auch wieder schließt, tut man

sich wesentlich leichter und kann auch exakter arbeiten, wenn man beide Seiten mit jeweils einer Flachzange mit leichtem Druck auseinander bzw. wieder zusammen biegt. Dabei wird der Ring nach vorn und hinten gebogen, jedoch nicht auseinandergezogen.

Binderinge sind dagegen verlötet, also in sich geschlossen. Letzere sind bspw. hervorragend geeignet, um darin S-Haken, also den Klassiker unter den Schmuckverschlüssen, einzufädeln. Binderinge haben zudem den Vorteil, dass

Binderinge bei 1000art

das Auffädelmaterial, also die Juwelierseide, der Schmuckdraht oder auch die Perlseide nicht durch die Öffnung abgleiten kann. Letzterem kann man übrigens abhelfen, wenn man den Ring oval verbiegt, wobei sich die Öffnung dann an dem längeren Teil des Ringes befinden sollte.

Spaltringe sind eine Unterart des geschlossenen Binderings. Es gibt übrigens extra Zangen, die das Öffnen dieser Ringe erleichtern.

Spaltringe bei 1000art

Durch ihre große Bedeutung in der Welt des Schmucks und des Schmuckbastelns ist es nicht verwunderlich, dass es Binderinge, Biegeringe und auch Spaltringe in vielen Größen, Stärken und auch Materialien gibt.

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