Anleitung für Engel – wir basteln mit Kindern

von Klaus Weissenberg am 26. November 2012

Engelchen oder Engel-Anhänger rufen bei Kindern wahre Begeisterungstürme aus. Wir veranstalten ab und an Kinder-Perlen-Geburtstage oder geben an der VHS Kurse für Kinder zwischen 7 und 14 Jahren, dabei sind die Engel stets  ein Highlight. Dies liegt vor allem daran, dass sie wortwörtlich kinderleicht herzustellen sind; selbst die ganz Kleinen sind damit nicht überfordert. Zudem fädeln sie sich unheimlich schnell, gerade bei den kleinen Schmuckdesignern ein wichtiges Kriterium, da deren Konzentration oftmals nach einem etwas aufwendigerem Fädelprojekt erschöpft ist und man damit ein stimmigen Ausklang findet. Dann kommen die Engelchen gerade recht. Es macht Kindern auch Spaß in unzähligen möglichen Kombinationen zu schwelgen und diese auszuprobieren. Und kaum haben sie einen Engel fertig, so ist dieser bereits verplant: Dieser da für die beste Freundin, der Kleine für die Oma, wobei: Eigentlich möchte man doch alle behalten?

Wofür Engelchen einsetzen?

Man kann sie als Schmuckanhänger an Geschenken anbringen, gerade in der Weihnachtszeit eine hübsche Idee, um die Verpackung noch persönlicher zu gestalten. Sie sind kleine Glücksbringer, die sich durch den Karabinerhaken gut an Reißverschlüssen aller Art anbringen lassen, sei es am Anorak oder am Mäppchen. Gerne werden sie auch als Tischdekoration verwendet, indem man sie an Tischkarten als kleines Geschenk anbringt, eine schöne Erinnerung an ein Familienfest wie die Taufe oder Kommunion eines Kindes.

Herstellung des Engelchenschmucks

Zur Herstellung benötigt man nur eine überschaubare Anzahl von Schmuckzubehör: Stahlseide, Quetschperlen, ein paar Karabiner aus Metall, ein paar Engelflügel und unterschiedliche Perlen reichen aus. Grundsätzlich besteht ein Engel aus einem Körper, einem Engelflügel und einem Kopf. In dieser Reihenfolge wird auch gefädelt, zunächst der Körper, es folgt der Flügel, dann der Kopf. Nun wird die Öse des Karabinerhakens aufgenommen und die Stahlseide rückwärts durch Kopf, Flügel, Körper geführt. Abschließend wird eine Quetschperle über die beiden Enden der Stahlseide gefädelt und möglichst knapp am Körper gequetscht. Sollte das Fädelloch der Perle so groß sein, dass die Quetschperle darin verschwindet, so kann man kleinere Perlen als „Lückenbüßer“ einfädeln, so dass sie unter der großen Perle verschwinden. Geeignet hierfür sind kleine Rocailles oder Stiftperlen. Jetzt können die beiden Enden der Stahlseide gekappt werden. Eine ideale Art übrigens, um übrig gebliebene Perlen aus vorangegangen Fädelprojekten noch sinnvoll zu nutzen.

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